Nach dem schweren Zwischenfall mit neun Toten bei der Enterung der „Solidaritätsflotte“ sind die ersten deutschen Mitfahrenden inzwischen wieder aus Israel zurück und nutzen ihre Erlebnisse zur Stimmungsmache gegen Israel. Die veröffentlichten Videos der israelischen Armee von den Ereignissen widerlegen ihre Aussagen jedoch deutlich.
Die drei Linke-Politiker und Bundestagsabgeordneten Annette Groth, Inge Höger and Norman Paech (letzterer ist ehemaliger Abgeordneter) nutzten eine Pressekonferenz, um mit scharfen Worten gegen Israel Stimmung zu machen. Paech bezeichnete Israels Militäraktion gar als „Kriegsverbrechen“. Er widersprach heftig der Darstellung, dass mehrere Dutzend Aktivisten die Soldaten angegriffen hätten. Die Menschen an Bord hätten keine Gewalt angewendet, sagte er und fügte hinzu: „Von einem Akt der Selbstdarstellung zu sprechen, wie es die Israelis tun, ist ein Hohn“.
Doch die Videos belegen eindeutig, dass sich die angeblich so friedfertigen Aktivisten gleich auf den ersten Sodaten, sobald er das Schiff erreichte, sowie auf die nachfolgenden in Gruppen zu vier, fünf Mann gestürzt haben und mit Eisenstangen und Messern auf sie einprügelten und -stachen. (Siehe meinen gestrigen Beitrag.)
Paech bestreitet jedoch selbst die Bewaffnung von Aktivisten. Er habe nur „zweieinhalb Holzstöcke“ gesehen (zwei lange und einen kurzen) und keine Messer. Schaut man sich aber die Menge an Metallrohren, Holzknüppeln, Steinschleudern und Messern an, die von dem israelischen Militär an Deck gefunden wurden (siehe nachfolgendes Video und weitere Fotos auf dem „IDF Spokesperson-Blog“), so fragt man sich, wie er zu solch einer Aussage kommen kann.
Man will ihm ja gerne zugute halten, dass er von den anfänglichen Kämpfen nichts mitbekam, zumal er nur in den Zwischendecks und nicht am Oberdeck war, wo sich wohl die schlimmsten Szenen abspielten. Er hätte das dann aber auch klar sagen und sich nicht mit spekulativen Mutmaßungen hervortun sollen.
Die Pressekonferenz macht deutlich, dass sich in der Linken anscheinend die anti-israelitischen Kräfte wieder auf breiter Fläche durchsetzen konnten, entgegen früherer Versuche zur Entspannung. Und auch Norman Paech ist kein Unbekannter in dieser Hinsicht. Während des Libanon-Kriegs 2006 war er außenpolitischer Sprecher der Linkspartei.PDS-Fraktion im Bundestag und bezeichnete Israels Vorgehen als „unzulässigen Vernichtungskrieg“ und schreckte selbst von NS-Vergleichen nicht zurück. Dass die Linke mit so einem Vorgehen eine ganze Reihe potentieller Wähler abschreckt, scheint sie nicht zu interessieren.
Siehe auch:
Welt Online: Die Linkspartei schlachtet Israels Angriff aus
SZ: Angriff auf Gaza-Hilfsflotte Linken-Politiker geißeln Israels Führung
Die drei Linke-Politiker und Bundestagsabgeordneten Annette Groth, Inge Höger and Norman Paech (letzterer ist ehemaliger Abgeordneter) nutzten eine Pressekonferenz, um mit scharfen Worten gegen Israel Stimmung zu machen. Paech bezeichnete Israels Militäraktion gar als „Kriegsverbrechen“. Er widersprach heftig der Darstellung, dass mehrere Dutzend Aktivisten die Soldaten angegriffen hätten. Die Menschen an Bord hätten keine Gewalt angewendet, sagte er und fügte hinzu: „Von einem Akt der Selbstdarstellung zu sprechen, wie es die Israelis tun, ist ein Hohn“.
Doch die Videos belegen eindeutig, dass sich die angeblich so friedfertigen Aktivisten gleich auf den ersten Sodaten, sobald er das Schiff erreichte, sowie auf die nachfolgenden in Gruppen zu vier, fünf Mann gestürzt haben und mit Eisenstangen und Messern auf sie einprügelten und -stachen. (Siehe meinen gestrigen Beitrag.)
Paech bestreitet jedoch selbst die Bewaffnung von Aktivisten. Er habe nur „zweieinhalb Holzstöcke“ gesehen (zwei lange und einen kurzen) und keine Messer. Schaut man sich aber die Menge an Metallrohren, Holzknüppeln, Steinschleudern und Messern an, die von dem israelischen Militär an Deck gefunden wurden (siehe nachfolgendes Video und weitere Fotos auf dem „IDF Spokesperson-Blog“), so fragt man sich, wie er zu solch einer Aussage kommen kann.
Man will ihm ja gerne zugute halten, dass er von den anfänglichen Kämpfen nichts mitbekam, zumal er nur in den Zwischendecks und nicht am Oberdeck war, wo sich wohl die schlimmsten Szenen abspielten. Er hätte das dann aber auch klar sagen und sich nicht mit spekulativen Mutmaßungen hervortun sollen.
Die Pressekonferenz macht deutlich, dass sich in der Linken anscheinend die anti-israelitischen Kräfte wieder auf breiter Fläche durchsetzen konnten, entgegen früherer Versuche zur Entspannung. Und auch Norman Paech ist kein Unbekannter in dieser Hinsicht. Während des Libanon-Kriegs 2006 war er außenpolitischer Sprecher der Linkspartei.PDS-Fraktion im Bundestag und bezeichnete Israels Vorgehen als „unzulässigen Vernichtungskrieg“ und schreckte selbst von NS-Vergleichen nicht zurück. Dass die Linke mit so einem Vorgehen eine ganze Reihe potentieller Wähler abschreckt, scheint sie nicht zu interessieren.
Siehe auch:
Welt Online: Die Linkspartei schlachtet Israels Angriff aus
SZ: Angriff auf Gaza-Hilfsflotte Linken-Politiker geißeln Israels Führung
Stefan, viel schlimmer, die Linke verschreckt nicht nur ein paar Wähler - was ja kein Drama ist, sie bekommt auf der anderen Seite neue hinzu, sie macht sich der geistigen Brandstiftung mitschuldig. Mit den populistischen Äußerungen schüren sie Antisemitismus. Gewollt oder Ungewollt ist hier keine Frage. Es ist Teil der politischen Botschaft, die sie zur Zeit vermitteln.
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