Die Israelis hätten sowieso schon verloren, egal was sie noch anstellen würden, so die Hoffnung vieler Teilnehmer des Konvois vor der Enterung durch israelisches Militär. Dass sie sich erfüllt hat, liegt auch mit an weiten Teilen von Presse und Politik, die die Propaganda der propalästinensischen Aktivisten übernehmen.
Sehnsucht nach dem Märtyrertod
Dabei war die Gewaltbereitschaft vieler Teilnehmer schon lange offensichtlich und wurde sogar über Al Dschazira öffentlich zur Schau gestellt. Es zeigte Männer an Bord der Schiffe, einen Tag vor dem tragischen Zwischenfall, die einen bekannten islamischen Schlachtruf zur Vernichtung der Juden skandierten. Als wäre das noch nicht genug, äußerte zudem eine Frau öffentlich, dass sie auf eines von zwei glücklichen Szenarien zusteuern würden: „entweder den Märtyrertod oder [den Strand von] Gaza erreichen“.[i]
Unter diesen Umständen kann man wohl kaum noch von nur harmlosen Friedensaktivisten reden.
Was geschah wirklich auf der „Mavi Marmara“?
Niemand bezweifelt, dass die Mehrheit der Teilnehmer wirklich friedlich gesinnt waren. So kam es auch nur auf einem von sechs Schiffen, der Mavi Marmara, zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen die Soldaten. Dass genau dieses Schiff von der IHH, einer islamischen Hilfsorganisation mit Verbindungen zur Terrororganisation Hamas, gesponsert wurde [ii], passt da ins Bild. Daneben liegen dem Intelligence and Terrorism Information Center (ITIC) „verlässliche Informationen“ vor, dass das IHH in der Vergangenheit auch globale Netzwerke des Dschihad „logistisch unterstützt und finanziert“ hat, unter anderem „mit logistischer Unterstützung bei dem Transport von Waffen“.[iii]
Vor ihrem Zugriff um vier Uhr morgens gab die israelische Marine den Teilnehmern fünf Stunden lang Zeit, umzukehren oder eine andere Lösung (z.B. Transport der Hilfsgüter über Land durch die UNO) zu akkzeptieren. Als diese alles ignorierten, enterten israelische Soldaten die Schiffe. Dies verlief auf fünfen friedlich. Nur auf der Mavi Marmara wurden die Soldaten von einem wütenden Mob empfangen. Jedenfalls kann man das auf den vorliegendenn Viedeoaufzeichnungen so erkennen. Die von der FAZ zitierte Darstellung der Ereignisse laut der Organisation „Free Gaza“, dass sich „Im Dunkel der Nacht [...] Soldaten eines Spezialkommandos auf das türkische Passagierschiff ,Mavi Marmara' ab[seilten] und begannen zu schießen, sobald sie an Deck waren. Sie schossen direkt in die schlafende Menschenmenge“ [iv], wird durch die Aufnahmen eindeutig wiederlegt. Bereits der erste Soldat, der sich auf das Schiff abseilt, wird sofort von mehr als fünf Angreifern attackiert und über die Reling auf ein tieferes Deck geworfen, bevor überhaupt ein zweiter Soldat das Deck erreicht. Von schlafenden Menschen ist nichts zu sehen, dafür aber von Metallstangen, Brandbomben und einem wütenden Mob.
Die Angaben Israels von Dutzenden Angreifern mit Messern, Knüppeln und Metallstangen, die sich wie in Mordlust auf die Soldaten stürtzten und ihnen die Ausrüstung und ihre Waffen zu entreißen versuchten, scheinen hier äußerst plausibel. Das Bild von den harmlosen Friedensaktivisten, die einfach so erschossen wurden, ist eindeutig falsch.
Das israelische Militär wurde nach eigenen Angaben von diesem Ausmaß an Gewalt selbst überrascht. Man hatte sich auf passiven Widerstand und eventuelle Steinwürfe eingestellt, aber nicht auf einen „Lynchmob“. So waren die Soldaten hauptsächlich mit nicht-tödlichen Waffen, mit Farbkugeln geladenen Schusswaffen und Blendgranaten, bewaffnet und hatten wohl (zumindest anfangs) nur Handfeuerwaffen mit scharfer Munition bei sich. Diese setzten sie erst ein, als sie sich in unmittelbarer Lebensgefahr befanden, nachdem die 'friedlichen Aktivisten' mit zwei entwendeten Handfeuerwaffen auf die Soldaten schossen. Die Jerusalem Post zitiert eine Polizeiquelle mit Verbindungen zu Israels Antiterroreinheit Yamam, die nach Ansicht des bei dem Vorfall aufgenommenen Materials sagte: „Die Soldaten handelten mit äußerster Großmut. Sie ließen sich in Nahkämpfe verwickeln, erlitten Verletzungen, aber eröffneten das Feuer erst, als einer von ihnen bewusstlos am Boden lag und zwei andere angeschossen worden waren. Dies war einen unglaubliche Demonstration von Zurückhaltung.“ [v]
Vorherige Lösungsansätze wurden beharrlich ignoriert
Warum haben die Teilnehmer der Solidaritätsflotte eigentlich alle vorherigen Angebote zur Beilegung ignoriert? Israel bot an, die Hilfsgüter im Hafen Ashdod zu entladen und dann über Land unter Aufsicht der UNO in den Gaza-Streifen zu bringen. Das wurde abgelehnt. Ebenso ein ähnliches Angebot aus Ägypten, die Hilfsgüter über die ägyptische Grenze zu Gaza zu transportieren. (Soviel übrigens zu der angeblichen Totalblockade gegen Gaza, die Israel ausüben soll. Wie kann Israel ein Land vollständig blockieren, bei dem es nur an drei von vier Seiten die Grenzen kontrolliert?) Auch ein Vermittlungsversuch der Familie von Gilad Schalit, des von der Hamas entführten israelischen Soldaten, sich für die Durchlassung der Flotte einzusetzen, wenn auch ihrem Sohn ein Hilfspaket und Briefe zugestellt würden, wurde ausgeschlagen [vi]. Offensichtlich wollte man keine friedliche Lösung, die einen Durchbruch der angeblich rechtswidrigen Seeblockade durch Israel verhindern hätte können.
Humanitäre Hilfe erreicht den Gaza-Streifen schon seit langem problemlos
Dabei steht Israel nach dem Osloer Friedensabkommen die Hoheit über die Gewässer vor der Gaza-Küste zu. Es darf folglich auch bestimmen, wer sie durchfährt. Doch das wird ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass die Grenzen zu Gaza für humanitäre Hilfslieferungen schon seit langem weit offen stehen. Über Israel gelangen pro Woche rund 15.000 Tonnen Hilfsmittel, u.a. Nahrung und Medikamente, in den Gaza-Streifen, seit dem Waffenstillstand 2009 insgesamt mehr als eine Millionen Tonnen. Das macht insgesamt fast eine Tonne pro Gaza-Einwohner, egal ob Erwachsener oder Kind. Von einer Hungers- oder humanitären Katastrophe zu sprechen ist daher schlicht Propaganda, die leider von vielen wiederholt wird. Ähnlich äußerte sich auch unser Außenminister, der in der Tagesschau heute mit der Forderung zitiert wurde, die Grenzen müssten von Israel endlich für humanitäre Hilfe geöffnet werden. Sie sind längst offen.
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[i] http://palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=2323
[ii] http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=176998
[iii] http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hamas_e105.htm
[iv] http://www.faz.net/s/RubB30ABD11B91F41C0BF2722C308D40318/Doc~E280A2A6C7B364562A89206EB8A9FD653~ATpl~Ecommon~Scontent.html
[v] http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=177040
[vi] http://www.welt.de/politik/ausland/article7812162/Solidaritaetsflotte-als-Provokation-gegen-Israel.html?print=true
Sehnsucht nach dem Märtyrertod
Dabei war die Gewaltbereitschaft vieler Teilnehmer schon lange offensichtlich und wurde sogar über Al Dschazira öffentlich zur Schau gestellt. Es zeigte Männer an Bord der Schiffe, einen Tag vor dem tragischen Zwischenfall, die einen bekannten islamischen Schlachtruf zur Vernichtung der Juden skandierten. Als wäre das noch nicht genug, äußerte zudem eine Frau öffentlich, dass sie auf eines von zwei glücklichen Szenarien zusteuern würden: „entweder den Märtyrertod oder [den Strand von] Gaza erreichen“.[i]
Unter diesen Umständen kann man wohl kaum noch von nur harmlosen Friedensaktivisten reden.
Was geschah wirklich auf der „Mavi Marmara“?
Niemand bezweifelt, dass die Mehrheit der Teilnehmer wirklich friedlich gesinnt waren. So kam es auch nur auf einem von sechs Schiffen, der Mavi Marmara, zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen die Soldaten. Dass genau dieses Schiff von der IHH, einer islamischen Hilfsorganisation mit Verbindungen zur Terrororganisation Hamas, gesponsert wurde [ii], passt da ins Bild. Daneben liegen dem Intelligence and Terrorism Information Center (ITIC) „verlässliche Informationen“ vor, dass das IHH in der Vergangenheit auch globale Netzwerke des Dschihad „logistisch unterstützt und finanziert“ hat, unter anderem „mit logistischer Unterstützung bei dem Transport von Waffen“.[iii]
Vor ihrem Zugriff um vier Uhr morgens gab die israelische Marine den Teilnehmern fünf Stunden lang Zeit, umzukehren oder eine andere Lösung (z.B. Transport der Hilfsgüter über Land durch die UNO) zu akkzeptieren. Als diese alles ignorierten, enterten israelische Soldaten die Schiffe. Dies verlief auf fünfen friedlich. Nur auf der Mavi Marmara wurden die Soldaten von einem wütenden Mob empfangen. Jedenfalls kann man das auf den vorliegendenn Viedeoaufzeichnungen so erkennen. Die von der FAZ zitierte Darstellung der Ereignisse laut der Organisation „Free Gaza“, dass sich „Im Dunkel der Nacht [...] Soldaten eines Spezialkommandos auf das türkische Passagierschiff ,Mavi Marmara' ab[seilten] und begannen zu schießen, sobald sie an Deck waren. Sie schossen direkt in die schlafende Menschenmenge“ [iv], wird durch die Aufnahmen eindeutig wiederlegt. Bereits der erste Soldat, der sich auf das Schiff abseilt, wird sofort von mehr als fünf Angreifern attackiert und über die Reling auf ein tieferes Deck geworfen, bevor überhaupt ein zweiter Soldat das Deck erreicht. Von schlafenden Menschen ist nichts zu sehen, dafür aber von Metallstangen, Brandbomben und einem wütenden Mob.
Die Angaben Israels von Dutzenden Angreifern mit Messern, Knüppeln und Metallstangen, die sich wie in Mordlust auf die Soldaten stürtzten und ihnen die Ausrüstung und ihre Waffen zu entreißen versuchten, scheinen hier äußerst plausibel. Das Bild von den harmlosen Friedensaktivisten, die einfach so erschossen wurden, ist eindeutig falsch.
Das israelische Militär wurde nach eigenen Angaben von diesem Ausmaß an Gewalt selbst überrascht. Man hatte sich auf passiven Widerstand und eventuelle Steinwürfe eingestellt, aber nicht auf einen „Lynchmob“. So waren die Soldaten hauptsächlich mit nicht-tödlichen Waffen, mit Farbkugeln geladenen Schusswaffen und Blendgranaten, bewaffnet und hatten wohl (zumindest anfangs) nur Handfeuerwaffen mit scharfer Munition bei sich. Diese setzten sie erst ein, als sie sich in unmittelbarer Lebensgefahr befanden, nachdem die 'friedlichen Aktivisten' mit zwei entwendeten Handfeuerwaffen auf die Soldaten schossen. Die Jerusalem Post zitiert eine Polizeiquelle mit Verbindungen zu Israels Antiterroreinheit Yamam, die nach Ansicht des bei dem Vorfall aufgenommenen Materials sagte: „Die Soldaten handelten mit äußerster Großmut. Sie ließen sich in Nahkämpfe verwickeln, erlitten Verletzungen, aber eröffneten das Feuer erst, als einer von ihnen bewusstlos am Boden lag und zwei andere angeschossen worden waren. Dies war einen unglaubliche Demonstration von Zurückhaltung.“ [v]
Vorherige Lösungsansätze wurden beharrlich ignoriert
Warum haben die Teilnehmer der Solidaritätsflotte eigentlich alle vorherigen Angebote zur Beilegung ignoriert? Israel bot an, die Hilfsgüter im Hafen Ashdod zu entladen und dann über Land unter Aufsicht der UNO in den Gaza-Streifen zu bringen. Das wurde abgelehnt. Ebenso ein ähnliches Angebot aus Ägypten, die Hilfsgüter über die ägyptische Grenze zu Gaza zu transportieren. (Soviel übrigens zu der angeblichen Totalblockade gegen Gaza, die Israel ausüben soll. Wie kann Israel ein Land vollständig blockieren, bei dem es nur an drei von vier Seiten die Grenzen kontrolliert?) Auch ein Vermittlungsversuch der Familie von Gilad Schalit, des von der Hamas entführten israelischen Soldaten, sich für die Durchlassung der Flotte einzusetzen, wenn auch ihrem Sohn ein Hilfspaket und Briefe zugestellt würden, wurde ausgeschlagen [vi]. Offensichtlich wollte man keine friedliche Lösung, die einen Durchbruch der angeblich rechtswidrigen Seeblockade durch Israel verhindern hätte können.
Humanitäre Hilfe erreicht den Gaza-Streifen schon seit langem problemlos
Dabei steht Israel nach dem Osloer Friedensabkommen die Hoheit über die Gewässer vor der Gaza-Küste zu. Es darf folglich auch bestimmen, wer sie durchfährt. Doch das wird ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass die Grenzen zu Gaza für humanitäre Hilfslieferungen schon seit langem weit offen stehen. Über Israel gelangen pro Woche rund 15.000 Tonnen Hilfsmittel, u.a. Nahrung und Medikamente, in den Gaza-Streifen, seit dem Waffenstillstand 2009 insgesamt mehr als eine Millionen Tonnen. Das macht insgesamt fast eine Tonne pro Gaza-Einwohner, egal ob Erwachsener oder Kind. Von einer Hungers- oder humanitären Katastrophe zu sprechen ist daher schlicht Propaganda, die leider von vielen wiederholt wird. Ähnlich äußerte sich auch unser Außenminister, der in der Tagesschau heute mit der Forderung zitiert wurde, die Grenzen müssten von Israel endlich für humanitäre Hilfe geöffnet werden. Sie sind längst offen.
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[i] http://palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=2323
[ii] http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=176998
[iii] http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hamas_e105.htm
[iv] http://www.faz.net/s/RubB30ABD11B91F41C0BF2722C308D40318/Doc~E280A2A6C7B364562A89206EB8A9FD653~ATpl~Ecommon~Scontent.html
[v] http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=177040
[vi] http://www.welt.de/politik/ausland/article7812162/Solidaritaetsflotte-als-Provokation-gegen-Israel.html?print=true
Danke für Deine Mühe, alles hier zusammenzufassen und zu dokumentieren.
AntwortenLöschenDer HERR steht zu seinem Volk!!!
Die Losung von heute ist: Hüte dich und bleibe still; fürchte dich nicht und dein Herz sei unverzagt. Jes. 7,4
Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark! 1. Kor. 16,13
LG von Jumie
Danke, für die Infos.
AntwortenLöschenIch bin die anti-israelische Hetzpropaganda echt leid. Heuchelei, einseitige Schwarz-Weiß-Färberei und Übertreibung pur etc., etc.
Deinen Ausführungen kann ich nur beipflichten.
Als Christ stehe ich zu Israel, auch wenn ich nicht unbedingt alles gutheiße.
Im übrigen wissen wir doch eigentlich, dass hier nicht nur ein politischer, sondern in Wirklichkeit ein geistlicher Kampf ausgefochten wird, nicht wahr?
Um die Toten tut es mir Leid. Traurig.
Gott möge ihnen allen gnädig sein.