Sonntag, 26. April 2009

Die Klimaerwärmung kommt nicht, aber sie wird uns dennoch ähnlich viel kosten wie die Finanzkrise

Würde nicht gerade die Finanzkrise unsere Medienlandschaft beherrschen, gäbe das Wetter wieder mal einen trefflichen Anlass, um über die angebliche Klimakatastrophe zu jammern und uns zu einem maßvollem Umgang mit Energie anzuhalten (am besten jede Energie ganz vermeiden – weg mit all dem elektrischen Zeugs wie Computer und Internet, Kühlschränke etc.). Natürlich würden auch wieder riesige finanzielle Summen eingefordert, um den doch so kurz bevorstehenden Klimawandel zu verhindern.

War ein Winter in den letzten Jahren besonders milde, war dies natürlich eine wunderbare Bestätigung für die Klimaerwärmung. War der Winter dagegen besonders streng – so wie dieser, so war dies – ganz klar! - ein weiterer Beweis für die Erwärmung unserer Erde, die als Folge unser Klima völlig durcheinander bringt. War es besonders heiß im Sommer oder im Frühling wie zur Zeit, ganz klar, die Klimakatastrophe lässt grüßen. Geschah es aber in den letzten Jahren immer wieder einmal, dass der Sommer recht milde war, so war ebenso die von Menschen verursachte Klimaerwärmung daran schuld. Da die Klimaerwärmung inzwischen fest in unserem Denken zementiert wurde, fällt es der Öffentlichkeit anscheinend nicht mehr auf, wenn plötzlich alles, auch widersprüchliche Wetterereignisse, zu deren Begründung herangezogen werden. Es steht nun mal fest, dass Klima erwärmt sich, und wir Menschen sind schuld. Punktum.

Wen interessiert es da schon, dass die globale Temperatur in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gesunken ist? Ist doch unwesentlich. Oder dass wir Deutschen in den nächsten Jahren mehrere hundert Milliarden Euro zahlen dürfen und bestenfalls dadurch die weltweite Temperatur um 0,0007° C gesenkt werden kann. Diese 0,0007° sollten uns dieses Opfer doch wert sein, oder etwa nicht? Im letzten UNO Bericht zur Klimakatastrophe war der Hinweis ja auch gut versteckt, dass es durchaus möglich ist, dass all die Milliarden-Ausgaben auf die globale Temperatur keinerlei Einfluss haben. Aber schmeißen wir ruhig Milliarden zum Fenster hinaus, unser Klima ist uns jede Anstrengung wert. Wen kümmert es schon, wenn zwischenzeitlich Menschen verhungern und an Malaria krepieren, weil für deren Hilfe dann keine Mittel mehr zur Verfügung stehen?

Selbst mitten in der Finanzkrise halten die Verfechter der Klimaerwärmung uns den Spiegel vor. Die Abwrackprämie ist falsch, da sie angeblich den CO2-Ausstoß fördert. Schließlich verschlinge die Neuproduktion eines Autos mehr CO2, als ein ausstoßärmeres Neufahrzeug einspare. Schließlich ist es für das Klima auch weit besser, wenn wir eine Rezession haben. Was können wir da an CO2 einsparen! Die weltweite Produktion wird sinken, und damit auch der Energiebedarf. Arbeitslose können sich dann natürlich auch keine Urlaubsreise mehr leisten – schon wieder Energie und zusätzlich Kerosin gespart. Den besseren Insassenschutz, den neuere Autos ihren Fahrern bieten, können wir verschmerzen, schließlich ist der Mensch ja auch nur ein CO2-produzierendes Wesen. Wie schön ist es doch, wenn man nicht mehr denken muss, sondern alles durch die rosarote grüne Klima-Brille sieht!

Störend ist da nur das verflixte Klima, das sich nicht an die lautstarken Prognosen hält und die globale Temperatur schon seit Jahren sinken lässt. Und die wenigen Personen, die dem Klimakatastrophen-Hype noch nicht folgen und kritische Ansichten äußern, wie beispielsweise der Blogeintrag „Die vorgebliche 'Klimaschutzpolitik'“ von Dr. Klaus Peter Krause , den ich wärmstens empfehle. Einige Auszüge daraus:

Zu viele Menschen glauben, für den vielbeschworenen Klimawandel sei das menschenverursachte (anthropogene) CO2 verantwortlich. Das ist es nicht oder allenfalls ganz unwesentlich.
Es ist noch nicht einmal sicher, ob wir wirklich wärmeren Zeiten entgegengehen oder nicht vielleicht kälteren. Katastrophen-Prognosen der globalen Erwärmung sind weder durch Daten noch durch le bewiesen, obwohl interessengebundene Wissenschaftler dies als bewiesen hinstellen. In den letzten zehn Jahren ist es eher kälter geworden.
[...]
Und sie steht auch im Widerspruch zum globalen Temperaturrückgang der letzten 10 Jahre. Das Klima macht einfach nicht das, was es soll! Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen. Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt. Diese 0,3 Grad sind ein dramatischer Wert, wenn man bedenkt, daß die tatsächliche Erderwärmung zwischen den Jahren 1850 und 2000 gerade bei 0,6 Grad gelegen hat.
[...]
Der berechnete deutsche Einsparungsanteil von 0,084 ppm entspricht demnach einer Temperaturreduzierung von 3 x (0,084/380) = 0,0007 Grad (gerundet): Dieser Wert ist unmeßbar, wird aber der deutschen Wirtschaft Kosten in der Größenordnung von mehreren hundert Milliarden Euro verursachen.

4 Kommentare:

  1. Bezüglich der Begründungen in den Massenmedien kann ich dir nur recht geben, da wird sich an Strohhalme geklammert. Allerdings sollte man sich nicht verlocken lassen, diese Berichterstattung mit der tatsächlichen wissenschaftlichen Diskussion gleichzusetzen. Sonst kämpft man, egal auf welcher Seite, gegen irrelevante Scheinargumente.

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  2. Auch die Ergebnisse vieler wissenschaftlicher Untersuchungen bestätigen, dass es die Klimaerwärmung so nicht gibt. Wieso sollte sonst in den letzten zehn Jahren die globale Temperatur stetig gesunken sein? Und wenn sie sowieso schon sinkt, warum noch Milliarden Euro ausgeben?

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  3. Ich werde nicht behaupten, dass ich die Zusammenhänge der Erderwärmung im ganzen erfasse. Ich kann mich also nur an der Mehrheit der Forschung orientieren. Laut derer hätte nach meinem Verständnis die Temperatur in den letzten Jahren aufgrund anderer Faktoren schlicht stärker fallen müssen. Es wird auch von einem Aufschaukeln der Gegenfaktoren gesprochen, die automatisch als Ausgleich geringfügig steigender Temperaturen entstehen.
    Das einzige was ich für mich als Laie mit Bestimmtheit sagen kann, ist, dass ich nicht denke dass wir eine Veränderung aktuell gezielt kompensieren könnten und dass wir uns deshalb ein wenig an den Status quo klammern sollten. Das wir das Klima mithilfe von CO2 und Co. ungelenkt ändern könnten sehe ich schon rein physikalisch als erwiesen an.

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  4. Die Zusammenhänge im Ganzen versteht wohl keiner wirklich - auch keiner der Forscher. Interessant in diesem Zusammenhang sind aber die Ergebnisse von Metaanalysen, die sehr viele der vorhandenen Studien miteinander vergleichen. Ein gutes und augenöffnendes Beispiel dafür ist Lomborgs Buch "Apocalypse No!" (einer der eher gemäßigten Kritiker des Klimawandelhypes).

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